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Auslandserfahrung sammeln mit Erasmus+

Zwei junge Frauen in einer roten Telefonzelle
Die zwei Magdalenas in der typisch-englischen Telefonbox. Foto: privat
Wir – Magdalena Wölfl und Magdalena Götz – sind Auszubildende Industriekaufleute bei der ept GmbH im zweiten Ausbildungsjahr. Vom 30.06.2019 bis zum 20.07.2019 durften wir an dem Erasmus+ -Projekt teilnehmen.

Was ist Erasmus+?

Bei Erasmus+ bekommen kaufmännische Auszubildende der Berufsschule Schongau die Chance drei Wochen in London zu verbringen. Die drei Wochen beinhalten eine Woche Englischkurs und zwei Wochen Praktikum in einem Betrieb. Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit dem ADC College und mit finanzieller Unterstützung der EU umgesetzt. Das ADC College sucht sowohl die Praktikumsplätze als auch die Gastfamilien, bei denen die Teilnehmer untergebracht sind, aus. Die ept GmbH unterstützt das Erasmus+-Projekt großzügig und gerne: für den gesamten Zeitraum haben wir zusätzlichen Urlaub erhalten und darüber hinaus hat die ept GmbH den Großteil der Kosten übernommen. Das hat uns die Entscheidung umso leichter gemacht.

Start Erasmus+

Alles begann im Dezember mit unserer Bewerbung. Denn für das Erasmus+-Projekt gibt es eine begrenzte Teilnehmerzahl.
Dieses Jahr durften aber alle, die sich beworben hatten, daran teilnehmen. Im Voraus gab es drei Vorbereitungsseminare. Bei denen lernten wir die anderen Teilnehmer kennen und bekamen alle wichtigen Infos. Um herauszufinden, wie sich unser Englisch verbessert hat, gehörte es zum Projekt, vor und nach dem Aufenthalt einen Online-Sprachtest zu machen.

Unser Aufenthalt

Strand Brighton Palace Pier in England
Der Strand am Brighton Palace Pier lud zum Faulenzen und Sonne genießen ein.
Endlich war es dann soweit. Unsere Gruppe aus 30 Berufsschülern flog gemeinsam mit zwei Lehrern nach London. Am Flughafen in London Heathrow angekommen, brachte uns ein Bus zum ADC College. Dort kauften wir die Oystercard für die öffentlichen Verkehrsmittel und wurden dann von unseren Gastfamilien abgeholt. Wir zwei waren bei einer sehr netten Gastfamilie, die drei kleine Kinder hat.

Im Vorfeld wurde uns gesagt, dass wir in Sachen Essen und Sauberkeit nicht allzu hohe Ansprüche haben sollen. Aber anders als erwartet, war das Essen sehr gut und alles total sauber. Genauso wie unsere Gastmutter, waren die meisten Briten total nett und hilfsbereit. Verständigungsprobleme gab es so gut wie keine. Man muss sich nur darauf einstellen, dass es sehr viele unterschiedliche Dialekte und Akzente in England gibt.

In der ersten Woche hatten wir am Vormittag Sprachkurs im ADC College. Am Nachmittag hatten wir dann ganz viel Zeit für Sightseeing. Wir besuchten unter anderem Buckingham Palace, Towerbridge, Tower of London, Big Ben und vieles mehr. Am Abend trafen wir uns und gingen Gruppe in den Pub oder in den Park.

In der zweiten und dritten Woche waren wir in den Praktikumsbetrieben. Ein Großteil unserer Gruppe hatte einen Praktikumsplatz bei einem Immobilienmakler. Dort durften wir mit zu Haus- und Wohnungsbesichtigungen und Kundengesprächen. Im Büro haben wir unter anderem Briefe geschrieben und Immobilien herausgesucht. Unser Arbeitsleben in London war doch etwas anders, als man es von Deutschland gewöhnt ist. In England hatte man immer Zeit für ein wenig Smalltalk und der Stress hielt sich für deutsche Verhältnisse in Grenzen. Unserer Erfahrung nach ist auch die Überpünktlichkeit typisch deutsch.
Nach Feierabend hatten wir noch genügend Zeit, um uns Sehenswürdigkeiten anzusehen oder uns mit anderen aus der Berufsschule zu treffen.

An den Samstagen waren wir in Brighton und in Oxford. Unser schönstes Erlebnis war der Aufenthalt auf der Aussichtsplattform des Tate Modern, wo man einen wahnsinnig tollen Blick auf London hat. Auch Brighton war super. Der Ausflug war etwas entspannter, denn jede Gruppe konnte flexibel machen was sie wollte. Ob am Strand liegen und chillen, die Stadt besichtigen oder auf dem „Brighton Palace Pier“ Achterbahn fahren. Auch eine spannende Erfahrung in Brighton war der Harpunen-Taucher, den wir vom „Brighton Palace Pier“ aus beobachten konnten.

In der Kategorie Essen ist Fish & Chips natürlich der Klassiker, den man unbedingt mal probiert haben muss. Wenn man die Möglichkeit hat, raten wir allerdings dazu, das in Brighton oder woanders am Meer zumachen, weil da der Fisch meistens frischer und damit auch besser ist. Wir haben an einem Sonntag auch einmal in einem Café traditionell englisch gefrühstückt. Unserer Meinung nach muss man nämlich ein traditionelles englisches Frühstück auch mal probiert haben.

Am Ende freut man sich natürlich wieder auf seine Familie und die eigenen vier Wände. Aber wie die meisten, wäre auch ich gerne noch eine Woche länger in London geblieben.

Unser Fazit

Die drei Wochen gingen viel zu schnell vorbei. Wir können das Projekt allen kaufmännischen Auszubildenden wirklich nur empfehlen und würden sofort wieder teilnehmen.

Man braucht keine besonderen Englisch-Kenntnisse um teilnehmen zu können.
Das Englisch verbessert sich in den drei Wochen zwar nicht enorm, aber man lernt vor allem sich zu trauen mehr Englisch zu sprechen ohne großartig nachdenken zu müssen.

Für alle Interessierten gibt es jedes Jahr im Herbst eine Abschlussveranstaltung in der Berufsschule, die von der Gruppe (die zuvor im Juli in London war) gestaltet wird.

Für die Unterstützung von ept sind wir sehr dankbar und wir wissen es sehr zu schätzen, dass dieses Projekt von Unternehmensseite gefördert wird. Diese Erfahrung wird uns noch lange im Gedächtnis bleiben.

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Sheldonian Theater in Oxford
Das Sheldonian Theatre ist ein Veranstaltungsgebäude der Universität Oxford.
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